Themen Kriens

Politik

Unsere Schwerpunkte

Kriens verdient mehr als Mittelmass.

Wir setzen uns dafür ein, dass wir Kriens der nächsten Generation in einem besseren Zustand übergeben können. Unsere Stadt steht vor grossen Herausforderungen – über Jahre wurden notwendige Entwicklungen und Investitionen aufgeschoben und planerische Chancen nicht genutzt. Kriens hat das Potenzial, sich zu einer modernen, lebenswerten und nachhaltig funktionierenden Stadt weiterzuentwickeln. 

Wir sind überzeugt, dass die aktuellen Stossrichtungen und Planungsansätze der Stadt sinnvoll und zielführend sind und unterstützen diese. Wir sind motiviert, Kriens attraktiver und lebenswerter zu machen. Wir als glp setzen uns für eine wirtschaftlich starke und ökologisch verantwortungsvolle Stadt ein.

Nachhaltige Finanzen und Wirtschaft

Kriens steht finanziell aktuell solide da. Dennoch zeigt sich ein klarer Investitionsstau – Gebäude, Schulraum und soziale Infrastruktur sind teilweise unterdimensioniert oder stark beansprucht.

Als GLP setzen wir uns dafür ein, dass Kriens gezielt und nachhaltig in die Zukunft investiert:

  • Mehr Effizienz und Wirkung bei Investitionen: Wir setzen uns dafür ein, dass vorausschauend geplant und gezielt sowie strategisch investiert wird  – z. B. beim Ausbau der Schulanlagen Roggern, Obernau und Kuonimatt oder bei der Schaffung von öffentlichem Freiraum wie dem Grabenhof-Park.

  • Altersversorgung modernisieren: Wir unterstützen die Erneuerung der Pflegeheime und den Neubau des Lebens- und Begegnungszentrums Grossfeld. Aber wir verlangen eine nachhaltige Finanzierung und echte Qualitätssteigerung.

  • Wirtschaftsstandort stärken: Kriens muss für innovative KMU, Dienstleister und Start-ups attraktiver werden. Dafür braucht es moderne Arbeitsflächen, gute digitale Infrastruktur und eine effiziente Verwaltung.

  • Ressourcenschonung: Steuergeld ist kein Selbstverständnis – öffentliche Mittel müssen zielgerichtet und wirkungsorientiert eingesetzt werden.

Effiziente Mobilität und Nachhaltigkeit

Kriens braucht eine Mobilitätswende – und das nicht irgendwann, sondern jetzt. Täglich leiden Krienser:innen unter Lärm, Abgasen und Stau. Gleichzeitig bleiben Velowege lückenhaft und der Fussverkehr wird vernachlässigt.

Wir setzen uns ein für:

  • Verkehrsberuhigte Ortszentren: Die geplante Aufwertung der Gallusstrasse Richtung autofreier Begegnungszone begrüssen wir. Auch das Gebiet zwischen Bellpark, Teiggi und Busschleife soll vermehrt für Menschen statt Autos da sein.

  • Bessere ÖV-Anbindung: Der geplante Ausbau der Buslinie 11 bis zur Krienser Busschleife ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir fordern eine zukunftsorientierte Anbindung an den Durchgangsbahnhof Luzern.

  • Intelligente Verkehrsplanung: Mehr sichere Velorouten, durchgehende Trottoirs, gute Umsteigeplätze und Mobilitäts-Hubs sind Voraussetzung für eine Mobilitätswende. 

  • Nachhaltige Energiepolitik: Der Ausbau des Wärmeverbunds ist wichtig, muss aber technologisch offen und wirtschaftlich tragfähig gestaltet werden. Wir setzen auf lokal produzierte erneuerbare Energie, ohne ideologische Scheuklappen.

Lebens- und Aufenthaltsqualität

Die Stadt Kriens wächst – und mit ihr die Anforderungen an Lebensqualität, Begegnungsräume und soziale Infrastruktur. Die vorhandenen Potentiale im Zentrum, aber auch in Quartieren wie Grabenhof, Sonnenberg oder Obernau werden bisher kaum genutzt.

Unsere Position:

  • Öffentliche Räume aufwerten: Wir begrüssen Projekte wie den neuen Park im Grabenhof oder die Umgestaltung des Stadtplatzes. Dabei muss gelten: mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität, weniger Asphalt.

  • Vielfältiges Zusammenleben fördern: Kriens ist vielfältig – sozial, kulturell und altersmässig. Wir setzen uns für ein aktives Vereinsleben, funktionierende Quartierstrukturen und generationenübergreifende Treffpunkte ein.

  • Nachhaltige Raumplanung: Verdichtung ja – aber bitte intelligent! Wir wollen durchmischte, lebendige Quartiere statt monotoner Neubaughettos. Das laufende REK (räumliche Entwicklungskonzept) ist eine Chance, die wir aktiv mitgestalten.

  • Natur und Biodiversität erhalten: Grünräume und Naturschutzflächen sind kein Luxus, sondern notwendig für Gesundheit und Klimaresilienz. Projekte zur Förderung der Artenvielfalt und zur Entsiegelung sollen Priorität erhalten.