Hitzeresiliente Gebäude – Gesundheit vor Hitzestau!

Medienmitteilung

Hitzeresiliente Gebäude – Gesundheit vor Hitzestau!

Die aktuelle Hitzewelle zeigt deutlich: Viele Gebäude im Kanton Luzern sind auf die steigenden Temperaturen nicht vorbereitet. Mit einem am 22. Juni eingereichten Vorstoss von Fraktionspräsident Mario Cozzio fordert die GLP deshalb einen zeitgemässen Umgang mit dem Spannungsfeld zwischen Denkmalschutz, Klimaanpassung und Nutzung.

«Ein Schulzimmer mit über 30 Grad ist kein geeigneter Lernort mehr», sagt Kantonsrat Mario Cozzio. Ähnliche Probleme können auch Verwaltungsgebäude, Gesundheits- und Betreuungseinrichtungen sowie Wohnhäuser betreffen, die unter Denkmalschutz stehen. Die zunehmende Sommerhitze gefährdet Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden der Nutzerinnen und Nutzer.

Die GLP verlangt vom Regierungsrat zu prüfen, wie Gebäude besser vor Hitze geschützt werden können. Im Fokus stehen praxistaugliche Massnahmen wie Beschattungen, Begrünungen, optimierte Lüftungskonzepte oder weitere möglichst schonende bauliche Anpassungen. Gleichzeitig soll überprüft werden, ob denkmalpflegerische Vorgaben Klimaanpassungen heute unnötig erschweren und ob die rechtlichen Grundlagen angepasst werden müssen.

Für die GLP ist klar: Klimaanpassung und Denkmalschutz dürfen keine Gegensätze sein. Historische Gebäude sollen erhalten bleiben – aber sie müssen auch unter den Bedingungen des Klimawandels ihren Zweck erfüllen können. Gesundheitsschutz und Gebrauchstauglichkeit verdienen dabei ein stärkeres Gewicht.