GLP Hochdorf: Zwei Mal Ja – und ein Appell für eine konstruktive politische Kultur

Medienmitteilung

GLP Hochdorf: Zwei Mal Ja – und ein Appell für eine konstruktive politische Kultur

Die GLP Hochdorf sagt zweimal Ja zu den kommunalen Vorlagen vom 30. November. Die Partei unterstützt die geplanten Ausgaben und Investitionen, fordert gleichzeitig eine klare finanzpolitische Ausrichtung sowie eine konstruktive politische Kultur in Hochdorf.

Das Budget 2026 mit einem Defizit von 2.57 Millionen Franken und Investitionen von 14 Millionen Franken dürfe nicht zur Normalität werden, hält die GLP fest. Da rund zwei Drittel der Ausgaben gebunden seien, brauche es eine gezielte Priorisierung der frei verfügbaren Mittel und eine langfristige Investitionsstrategie. Dazu gehören eine effiziente Leistungserbringung, die Stärkung der Attraktivität für Steuerzahlende sowie eine aktive Bodenpolitik, die regelmässige Einnahmen generiert – nicht nur einmalige Buchgewinne. Eine Steuererhöhung lehnt die GLP ab.

Co-Präsident Marco Buholzer sagt dazu: «Wir engagieren uns für eine Gemeinde, die weitsichtig investiert und ihr Finanzvermögen stärkt. Dazu braucht es eine klare Strategie – nicht kurzfristige Sparsymbolik.»

Die GLP befürwortet die dringende Sanierung des Schulhauses Zentral und unterstützt die strategische Schulraumplanung, die auf das demografische und räumliche Wachstum Hochdorfs abgestimmt werden soll. Gerade das Südiareal verlangt nach einer vorausschauenden Planung, um künftige Schulraumengpässe zu vermeiden.


Besorgt zeigt sich die GLP über das aktuelle politische Klima in Hochdorf. Öffentlich ausgetragene Konflikte verursachten nicht nur Zusatzkosten, sondern schwächten auch das Vertrauen in die politischen Institutionen.

«Hochdorf muss wieder gemeinsam Lösungen suchen, statt Konflikte zu bewirtschaften. Politik soll dem Gesamtinteresse dienen, nicht einzelnen Personen oder Interessensgruppen», betont Co-Präsident Fabian Britschgi.

Die GLP hebt dabei die Bedeutung der rund 120 Kommissionsmitglieder hervor, die sich freiwillig engagieren und Mitverantwortung für die politische Qualität in Hochdorf tragen. Auch die Parteien seien gefordert, fundiert und konstruktiv zu politisieren und politische Mittel verantwortungsvoll einzusetzen.


Die GLP Hochdorf empfiehlt der Stimmbevölkerung am 30. November zweimal ein Ja: für starke Schulen, solide Finanzen und ein Hochdorf, das Chancen nutzt, statt Probleme bewirtschaftet.