Donnerstag, 7. Oktober 2021

Vernehmlassung zum Zusammenschluss des Natur-Museums und des Historischen Museums zum Luzerner Museum

Die Grünliberalen Luzern stimmen der Zusammenlegung der beiden Museen zu, da sie im neuen Konzept viele Chancen und innovative Ansätze sehen. Schlussendlich muss die Möglichkeit einer Zusammenlegung aber von ExpertInnen des Kulturgüterschutzes beurteilt werden. Durch die verschiedenen Vernehmlassungsverfahren leidet, in unseren Augen, jedoch die Gesamtbetrachtung des Projekts.

Frage 1: Sind Sie mit dem Konzept für das Luzerner Museum grundsätzlich einverstanden?
Bitte Diskussionsbeiträge unten einfügen.

 

Ja

 

Die GLP Luzern sieht im neuen Konzept viele Chancen und innovative Ansätze. Luzern betritt mit dem neuen Konzept in gewissem Sinne Neuland, da eine Verbindung dieser Inhalte in dieser Form nicht verbreitet ist.

 

 

Frage 2: Das Luzerner Museum wird auch künftig eine Kernausstellung (Dauerausstellung) anbieten, welche aus mehreren Erzählwegen besteht. Auch Sonderausstellungen zu aktuellen Themen aus Natur, Umwelt, Geschichte und/oder Gesellschaft finden weiterhin statt. Sind Sie damit einverstanden?

 

Ja

 

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Frage 3: Es sind innovative Vermittlungsangebote geplant, zu welchen auch die im Historischen Museum beliebten Theatertouren gehören. Das Mobile Museum mit dem Gwundermobil, welches in einem umgebauten Kleinbus oder Transporter mit Anhänger im ganzen Kanton Luzern unterwegs sein soll, gehört ebenfalls zur Vermittlung. Sind Sie damit einverstanden, dass das Museum in Zukunft Formate wie das Mobile Museum entwickelt, um seine Vermittlungsangebote auch zum Publikum ausserhalb des Luzerner Haupthauses zu bringen?


Ja

 

Die GLP regt an, die Inhalte gemeinsam mit den Hochschulen zu entwickeln. So hat das Institut für Geschichte und Erinnerungskultur der Pädagogischen Hochschule bereits erfolgreich eine digitale Umsetzung von Inhalten des Bourbaki-Panoramas gestaltet. Wir begrüssen, dass Inhalte gemäss dem Lehrplan 21 und den Zielen von Bildung zur nachhaltigen Entwicklung erarbeitet und zugänglich gemacht werden sollen.
 

 

 

Frage 4: Das Natur-Museum und das Historische Museum besitzen in ihren Sammlungen wertvolle Kulturgüter. Diese sollen von derzeit fünf Standorten in einem einzigen, externen Kulturgüterzentrum zusammengeführt und fachgerecht gepflegt und gelagert werden. Dort sollen die Sammlungen auch für Forschung, Recherchen und Führungen zugänglich sein. Sind Sie damit einverstanden?

 

Enthaltung

 

Ob eine Zusammenlegung Sinn macht, müssen ExpertInnen des Kulturgüterschutzes beurteilen. Wir können uns vorstellen, dass die verschiedenen Exponate unterschiedliche Lagerbedingungen benötigen.

 

 

 

Frage 5: Falls aus Ihrer Sicht am Konzept etwas geändert werden soll, was wäre das?

 

Grundsätzlich sehen wir keinen Bedarf, das Konzept zu ändern. Es stellt sich in unseren Augen trotzdem die Frage, ob das Konzept in dieser Form am vorgeschlagenen Standort Zeughaus umgesetzt werden kann.

 

 

 

Weitere Bemerkungen:

 

Mit einem gewissen Befremden stellt die GLP fest, dass es den VernehmlassungsteilnehmerInnen überlassen wird, die Gesamtbetrachtung der neuen Museumsgestaltung im Blick zu haben. Die verschiedenen Vernehmlassungsverfahren führen in unseren Augen dazu, dass immer nur Teilaspekte beurteilt werden können, welche sich aber durchaus gegenseitig beeinflussen. So wurde die Gesetzesgrundlage ohne entsprechendes Konzept präsentiert, während dem das Konzept ohne klare Anforderungen an den Standort zur Vernehmlassung gebracht wird. Wir würden hier ein koordiniertes Vorgehen bevorzugen.