Argumente

Darum braucht Luzern ein zukunftstaugliches Energiegesetz!

Der Kanton Luzern verharrt energiepolitisch im letzten Jahrhundert
Das kantonale Energiegesetz stammt aus dem Jahre 1989 und ist völlig veraltet.
Dem Kanton fehlt die gesetzliche Grundlage, um seine energiepolitischen Ziele zu erreichen. Denn auch unser Kanton strebt langfristig eine nachhaltige Energieversorgung an. Er orientiert sich deshalb an der 2000-Watt-Gesellschaft.

Wirkungsvolle Massnahmen zur Erreichung der energiepolitischen Ziele

Im September 2013 wurde die Revision des Energiegesetzes im Kantonsrat durch eine unheilige Allianz von linken und rechten Kräften verunmöglicht. Der Kanton kann seine energiepolitischen Ziele deshalb nicht erreichen. Die Volksinitiative "Energiezukunft Luzern" will das mit der Einführung wirkungsvoller Massnahmen ändern. Damit unterstützt sie den Kanton auf seinem Weg in eine zukunftsgerichtete Energie- und Klimapolitik und der Nutzung der damit verbundenen volkswirtschaftlichen Chancen.

Risikominimierung durch Reduktion der Importabhängigkeit
Der Kanton Luzern ist beim Strom zu 95 Prozent und bei Brennstoffen zu gut 85 Prozent von Importen abhängig. Die Versorgungssicherheit ist somit grossen Risiken ausgesetzt. Durch die Erhöhung der lokalen Stromproduktion aus erneuerbaren Energien, wie zum Beispiel aus Photovoltaik-Anlagen, können diese Risiken reduziert werden. Dafür braucht es eine Revision des Energiegesetzes.

Grundlage für den Zubau von erneuerbaren Energien
Aktuell liegt der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch im Kanton Luzern bei rund 15 Prozent. Die kantonale Energieversorgung ist somit nicht nachhaltig. Die Volksinitiative „Energiezukunft Luzern“ fordert deshalb, dass sich der Kanton die Verdoppelung dieses Anteils bis 2030 zum Ziel setzt. Auf dieser Grundlage kann der Kanton die notwendigen Massnahmen für den Zubau der Energieproduktion aus erneuerbaren Energien (z.B. Solarstrom, Biogas etc.) ergreifen.

Ausschöpfung des Einsparpotenzials im Gebäudebereich
Schweizweit verbrauchen Elektroheizungen und Elektroboiler so viel Strom wie das Kernkraftwerk Mühleberg produziert. Auch in Luzern sind unzählige dieser Stromfresser in Gebäuden noch im Einsatz. Die Volksinitiative „Energiezukunft Luzern“ fordert deshalb, dass diese Wärmeerzeuger bis 2035 durch energieeffizientere Systeme ersetzt werden. Hauseigentümer haben damit ausreichend Zeit, diese Investitionen zu planen und umzusetzen (die Lebensdauer von Wärmeerzeugern bewegt sich zwischen 15 und 25 Jahren). Dank geringeren Kosten im Unterhalt führen diese Investitionen zu einer Wertvermehrung der Liegenschaft.

Förderung der regionalen KMU
Im Kanton Luzern sind zahlreiche kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) in den Bereichen Engineering, Produktion von Anlagen, energetische Erneuerung von Gebäuden sowie Entwicklung innovativer Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energieträger tätig. Mit der Volksinitiative „Energiezukunft Luzern“ werden diese KMU gestärkt. Damit können die jahrelang mit viel Aufwand entwickelten Technologien und Produkte auf den Markt gebracht werden. Das erhöht die lokale Wertschöpfung nachhaltig und schafft neue Arbeitsplätze. Davon profitiert der ganze Kanton.

20141018_VIEnergiezukunft_Argumente_Komitee.pdf Die Argumente zum Herunterladen

Volksinitiative kommt zustande

Am 8. Oktober um 14.00 Uhr haben wir vor dem Regierungsgebäude des Kantons Luzern die Volksinitiative "Energiezukunft Luzern" mit rund 4250 gültigen Unterschriften erfolgreich eingereicht.

Unterstützen Sie uns!

Komitee Energiezukunft Luzern
PC-Konto: 61-319722-1
IBAN: CH09 0900 0000 6131 9722 1

Besten Dank!